Gustav Bosse Verlag: Koelner Beitraege zur Musikwissenschaft
Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft
Herausgegeben von
Christoph von Blumröder
und
Wolfram Steinbeck

Band 1
Thomas Manfred Braun
Karlheinz Stockhausens Musik im Brennpunkt ästhetischer Beurteilung

212 S., kart., 2004
ISBN 978-3-7649-2701-1
vergriffen

Inhalt:
Einleitung - I. Hymnen. Elektronische und Konkrete Musik (1966-67) - 1. Die Prämisse der Innovation - 2. Formale Aspekte der Regionen - 3. Ästhetische Überlegungen zur Großform der Hymnen
II. Das ästhetische Urteil - 1. Kants Explikation in der Kritik der Urteilskraft - 2. Stockhausen und das Schöne
III. Xi für Bassetthorn (1986) - 1. Komposition und Realisation - 2. Musikalische Besonderheiten - 3. Fremde Schönheit
IV. Die Notwendigkeit ästhetischer Beurteilung
Anhang: Rundfunkgespräch zwischen Herbert Eimert und Karlheinz Stockhausen am 9. Juli 1953

Band 2
Georg Sachse
Sprechmelodien, Mischklänge, Atemzüge
Phonetische Aspekte im Vokalwerk Steve Reichs

269 S., kart., 2004
ISBN 978-3-7649-2702-8
EUR 43,95
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Inhalt:
Einleitung - Der Begriff der 'Minimal Music' - Die Entwicklung der 'Minimal Music' - Steve Reich: Biographische Notiz - Das Werk Steve Reichs - Das Vokalwerk Steve Reichs: Einleitung - Die frühen Werke The Plastic Haircut (1963) und Livelihood (1964) - It's Gonna Rain (1965) und Come Out (1966) - Slow Motion Sound (1967) - Drumming (1971) - Music for Mallet Instruments, Voices and Organ (1973), Music for 18 Musicians (1976) und Music for a Large Ensemble (1978) - My Name Is (1967), My Name Is (Ensemble Portrait) (1981), Mein Name Ist (Portrait der Schola Cantorum) (1981) - Tehillim (1981) - The Desert Music (1984) - Different Trains (1984) - The Cave (1989-93) - City Life (1995) - Yesterday Afternoon (1991), Proverb (1995) und Know What Is Above You (1999) - Three Tales (2002) - Anhang A: Texte und Quellen zu The Cave (1989-93) - Anhang B: Texte zu Three Tales (1998-2002) - Anhang C: Werkverzeichnis Steve Reich - Literaturverzeichnis
Band 3
Matthias Corvin
Formkonzepte der Ouvertüre von Mozart bis Beethoven

295 S., kart., 2005
ISBN 978-3-7649-2703-5
EUR 41,95
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Inhalt:
Einleitung - Vorgeschichte: Ouvertürentypen im 18. Jahrhundert - Die Ouvertüre von Mozart bis Beethoven (1775-1810) - 32 Einzelanalysen - Schluß und Ausblick

Band 4
Roland Pfeiffer
Die Opere buffe von Giuseppe Sarti (1729-1802)

486 S., kart., 2007
ISBN 978-3-7649-2704-2
EUR 36,50
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Inhalt:
Einleitung - Quellenverzeichnis - Die Libretti im Kontext der zeitgenössischen Aufführungspraxis - Arienformen - Finali - Aspekte musikalischer Dramaturgie - Resumée - Bibliographie - Abkürzungsverzeichnis - Abstract in lingua italiana - Anhang I: Die Handlung der Opern - Anhang II: Notenbeispiele

Band 5
Karsten Lüdtke
Con la sudetta sprezzatura
Tempomodifikationen in der italienischen Musik der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
476 S., kart., 2006
ISBN 978-3-7649-2705-9
EUR 36,50
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Inhalt:
Einleitung - Forschungsstand - Die Vorworte: 1. Die Vorworte zu den Publikationen für Tasteninstrumente; 2. Die Vorworte zu den Madrigalbüchern - Tempoanweisungen im Notentext: 1. Begleiteter Sologesang; 2. Mehrstimmige Vokalwerke, 3. Instrumentale Ensemblemusik - Zusammenfassende Bewertung - Quellen- und Literaturverzeichnis - Register - Anhang: Notenteil

Band 6
Raphael Graf von Hoensbroech
Felix Mendelssohn Bartholdys unvollendetes Oratorium Christus

254 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7649-2706-6
EUR 41,95
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Unvollendeten Werken haftet eine besondere Faszination an, insbesondere, wenn ein Komponist früh und unerwartet aus dem Leben geschieden ist. So auch im Falle von Mendelssohns Oratorium "Christus", das im Spannungsfeld zwischen Christen- und Judentum entstand, jedoch den christlichen Glauben des Komponisten offenbart. Mendelssohn skizzierte hier kurz vor seinem Tod 1847 einen Christus, dessen Darstellung sich über sein irdisches Leben hinaus bis zur Höllenfahrt und zum Aufstieg in den Himmel erstreckt. Raphael Graf von Hoensbroech gelingt es, aus Briefen und Autographen des Komponisten eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Gesamtuntersuchung des "Christus" zu schaffen. Dabei spannt sich die Darstellung vom geschichtlichen Hintergrund des Werkes bis zur Analyse der einzelnen Sätze und des Notenmaterials. Zusätzlich wagt sich der Autor mit der Untersuchung der religiösen Identität Mendelssohns, mit der Frage nach dem Titel "Christus" und der Thematik des "Letzten Werkes" auf umstrittenes Terrain. Die Untersuchung bewältigt die Gratwanderung, begründete Antworten zu geben, wo sie sich belegen lässt, aber auch Alternativen dort offen zu lassen, wo die Quellen versiegen.
Band 7
Christiane Strucken-Paland
Zyklische Prinzipien in den Instrumentalwerken César Francks

540 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7649-2707-3
EUR 53,00
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Inhalt: 1. Einleitung - 2. Kompositionstechnische Voraussetzungen musikalischer Zyklusbildung - 3. Musikalische Zyklizität im musikalischen Diskurs des 19. Jahrhunderts - 4. Motivik und Thematik als zyklusbildende Elemente Franckscher Werke - 5. Harmonik und Tonartendisposition - 6. Einheitsbildende Funktion von Formteilen - 7. Individuelle Formlösungen - 8. Francks zyklische Konzeption - musikalischer Reflex eines veränderten Zeitbegriffs - 9. Abkürzungsverzeichnis - 10. Formübersichten - 11. Literaturverzeichnis - 12. Register
Band 8
Susanna Dinse
Die Idee des Popularen in der Musik des 18. Jahrhunderts dargestellt an den Sinfonien Joseph Haydns

474 S., kart., 2008
ISBN 978-3-7649-2708-0
EUR 49,50
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Volkslied und Popularität haben im Schaffen Haydns einen zentralen Stellenwert, für sein Spätwerk wird sogar der Begriff des popularen Stils gebraucht. Zeitgenössische Kritiker bewundern seine Kunst der Verknüpfung von eindringlichen, leicht fasslichen Melodien mit anspruchsvoller Polyphonie. Originale oder nachempfundene Volksliedmelodien aus dem österreichisch-ungarisch-kroatischen Kulturraum bilden häufig die Kerne klassischer Kompositionen. Damit steht Haydn freilich nicht allein da, zu seiner Zeit wird „das Volk“ als Ideengeber neu erfunden, das Volkslied erfährt deutliche Wandlungen, das Populare als Ideal entsteht. In Gattungen wie der Komischen Oper oder dem Singspiel, natürlich auch im komponierten Lied, taucht das Populare als tragendes Element auf. In diese Entwicklung ist Haydn’s persönliche künstlerische Entwicklung eingebettet, zahlreiche Impulse aus der Volks- und Kunstmusik sowie mancher Übergangsformen fließen in das Werk Haydns ein. Speziell die Sinfonien Haydns sind es, die ein weites Spektrum dieser Entwicklung aufzeigen. In allen Sätzen – ob langsam, schnell oder tänzerisch, ob Anfangs-, Binnen- oder Finalsatz – kann das „Populare“ zum Tragen kommen, als bewusste Hervorhebung des Kontrasts zur Kontrapunktik, zur Verstärkung der Abgrenzung zwischen Haupt- und Seitenthema oder als formaler Grundstock für ganze Sätze. Ländler und Kontratänze, Bläsersignale und Bordune, Volkslieder in Variationen und eine Reihe von Scherzen und Überraschungen sind die kompositorischen Elemente mit volkstümlicher Entstehung und populärer Wirkung.


Inhalt: Vorwort - 1 Einleitung: Zur Problematik der Feststellung von popularen und volksmusikalischen Elementen in der Musik Joseph Haydns - 2 Zur Bedeutung der Idee des Popularen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - 3 Das Populare in der Musik und Musikästhetik des 18. Jahrhunderts - 4 Das Phänomen der "kunstvollen Popularität" bei Joseph Haydn - 5 Beziehungen zwischen der Musik Joseph Haydns und Volksmusik - 6 Untersuchung popularer Gestaltungselemente in den Sinfonien Joseph Haynds - 7 Schlussbetrachtungen - Verzeichnis des Anhangs - Abkürzungsverzeichnis - Quellenverzeichnis - Verzeichnis der Notenbeispiele - Register der Sinfonien Joseph Haydns
Band 9
Marcus Chr. Lippe
Oper im Aufbruch
Gattungskonzepte des deutschsprachigen Musiktheaters um 1800
391 S., kart., 2007
ISBN 978-3-7649-2709-7
EUR 41,95
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Der Band enthält Referate des international und interdisziplinär ausgerichteten Symposions Oper im Aufbruch - Gattungskonzepte des deutschsprachigen Musiktheaters um 1800 das vom 29. September bis 2. Oktober 2004 in Berlin stattfand. Im Blickpunkt steht die Situation der deutschen Oper inmitten der Einflüsse der französischen wie der italienischen Oper. Trotz vieler ausländischer Muster, an denen sich Komponisten in Deutschland orientierten, lässt sich in der Zeit um 1800 ein Aufbruch ausmachen, der sich besonders in formaler wie stilistischer Experimentier- und Synthetisierfreudigkeit auszeichnet.

Inhalt: Vorwort - S. Döhring: Metamorphosen eines Importschlagers. Italienische Oper in Deutschland zwischen 1770 und 1830 - Zum Wandel der Operngattungen in Deutschland um 1800: T. Betzwieser: Spielarten der deutschen Opernästhetik um 1800. Denkfiguren im Spannungsfeld von Gattungsreflexion und Bühnenkonvention - S. Henze-Döhring: Gattungskonvergenzen - Gattungsumbrüche. Zur Situation der deutschsprachigen Oper um 1800 - H. Lühning: Arie und Cavatina. Zum Wandel der Solonummern im Lichte des Paradigmenwechsels um 1800 - A. Jacobshagen: Das Fremde im Eigenen. Die deutsche Opernlandschaft um 1800 als transkultureller Raum - A. Mungen: Spiel und Theatralität. Zur Frage der Performanz in der Dialogoper am Beispiel von Mozarts Zauberflöte - Etablierung der Gattung Oper in Deutschland: C. Siegert: Rezeption durch Modifikation. Verbreitungswege italienischer Opern des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum - P. Mücke: Wandertruppe und Hofoper. Die Etablierung deutschsprachiger Opern in Dresden - N. Oellers: Die Anfänge des deutschen Nationaltheaters - Idee und Wirklichkeit - W.-D. Lange: Magie, Verwandlung und Fremdheit. Zaubermärchen und Geschichtszauber im romantischen Opernlibretto - D. Altenburg: Musik im Sprechtheater. Szenentypen und musikalische Gestaltungsprinzipien in Schauspielen um 1800 - "Einflußfelder" - Zum europäischen Kontext: D. Brandenburg: Zur Rezeption des Buffa-Repertoires im deutschsprachigen Raum. Deutsche Bearbeitungen italienischer Werke in Wien - M. Grempler: Zur Koexistenz der Gattungen in Italien um 1800 - M. C. Lippe: Zur deutschsprachigen Opernproduktion in München um 1800 - C. Lüderssen: Shakespeares Othello in Italien und Deutschland. Parallelen und Differenzen der Rezeption - M. Wiele: Librettoreform zwischen Aufklärung und Libertinage. Die Wiener Musikdramen Giambattistas Castis - M. Calella: Musiktheatralische Texttraditionen in Spohrs Zemire und Azor - Das Singspiel in Wien: J. A Rice: German opera in Vienna around 1800. Joseph Weigl and Die Schweizer Familie - K. Pietschmann: Gattungs- und Stilvielfalt im musikdramatischen Schaffen Joseph Weigls - R. Cadenbach: "Höllenhund Weigl" - "Alles bey ihm ist empirisch aus Erfahrung". Joseph Weigl aus der Sicht Beethovens und seines Kreises
Band 10
Christian Reineke
Der musikalische Gedanke und die Fasslichkeit als zentrale musiktheoretische Begriffe Arnold Schönbergs

185 S., kart., 2007
ISBN 978-3-7649-2710-3
EUR 31,50
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Inhalt:
Einleitung - Der musikalische Gedanke - Die Fasslichkeit - Fasslichkeit und Periodik - Webern und andere

Band 11
Simone Galliat
Musiktheater im Umbruch. Studien zu den opere semiserie Ferdinando Paërs

361 S., kart., 2009
ISBN 978-3-7649-2711-0
EUR 41,95
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Inhalt:
Einleitung - I. Historischer Kontext und institutionelle Voraussetzungen - 1. Der "Held des Tages" - Paër im Kontext des Opernrepertoires - Institutionelle Voraussetzungen in Dresden - II. Musikalisch-dramatische Analysen der opere semiserie Paërs - 1. Ein "spectacle horrible"? - Zur Darstellung des Wahnsinns in Paërs opera semiseria L' Agnese - 2. Arie con pertichini und Ensembles - 3. Die Finali - Schlusswort - Anhang - Quellenverzeichnis - Literaturverzeichnis

Band 12
Katerina Grohmann
Karlheinz Stockhausen. Oper MITTWOCH aus LICHT

206 S., kart., 2010
ISBN 978-3-7649-2712-7
EUR 34,95
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Inhalt:
Einleitung - I. Das Szenische im Werk Stockhausens - II. MITTWOCH als ein LICHT-Werk - III. Umsetzung der 'szenischen Musik' in den Einzelszenen des MITTWOCH: 1. WELT-PARLAMENT, 2. ORCHESTER-FINALISTEN, 3. HELIKOPTER-STREICHQUARTETT, 4. MICHAELION - IV. Dramaturgische Besonderheiten des MITTWOCH in seiner Funktion als musikdramatisches Werk - Abgekürzte zitierte Schriften - Litertur- und Quellenverzeichnis - Filme und Videoaufzeichnungen - Register
Band 13
Julian Caskel
Entwickelnde Repetition. Typologische Untersuchungen zum Scherzosatz in der zyklisch gebundenen Instrumentalmusik 1800-1850

675 S., kart., 2010
ISBN 978-3-7649-2713-4
EUR 49,95
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Inhalt:
1. Einleitung: Zur Eingrenzung der Thematik und zur formalen Terminologie - 2. Marginalien zu einer Theorie des Scherzosatzes im 19. Jahrhundert - 3. Grundprinzipien des Beethoven-Scherzos I: Motorik - 4. Grundprinzipien des Beethoven-Scherzos II: Musikalische Komik - 5. Grundprinzipien des Beethoven-Scherzos III: Arbeit - 6. Phänomenologie des unbenannten Mittelsatzes - 7. Das "lange 18. Jahrhundert" oder: Vom Überleben des Menuetts - 8. Schuberts Menuette und Scherzosätze - 9. Der konservative Revolutionär: Die Scherzi und Menuette von Felix Mendelssohn Bartholdy - 10. Weder konservativ noch revolutionär: Die Scherzi Schumanns - 11. Schlussbetrachtung
Band 14
Franziska Schuler
Spiel als kompositorisches Prinzip in György Kurtágs Játékok (Spiele)

104 S., kart., 2011
ISBN 978-3-7649-2714-1
EUR 29,95
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Inhalt:
Vorwort - Einleitung - I. Begrifflichkeit des Spiels - II. Elemente des Spiels und der Spiele - III. Spiel und Leben - Nachspiel - Literaturverzeichnis - Verwendete Notenausgaben
Band 15
Younjung Lee
"XII Burlesken für Klavier" (1832/33)
Untersuchungen zu einem unveröffentlicht gebliebenen Zyklus Robert Schumanns

204 S., kart., 2011
ISBN 978-3-7649-2715-8
EUR 34,95
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Inhalt:
Einleitende Bemerkungen - 1. Konzept des Kompositionsprojektes "Burla" bzw. "Burlesken" - 2. Zum Verständnis von Burleskem und Burleske - 3. Monographische Darstellung der Burlesken-Skizzen - 4. Robert Schumanns "Burlesken" und deren Auswirkung - 5. Abkürzungsverzeichnis - 6. Anhang - 7. Literaturverzeichnis
Band 16
Wolfram Steinbeck / Christoph von Blumröder / Julio Mendívil (Hrsg.)
Selbstreflexion in der Musik/Wissenschaft
Referate des Kölner Symposions 2007

211 S., kart., 2011
ISBN 978-3-7649-2716-5
EUR 34,95
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Inhalt:
Musik über Musik. Zur Selbstreflexion in der europäischen Kunstmusik seit dem späten 18. Jahrhundert. Einige grundlegende Gedanken und Beispiele - Selbstreflexion - subjektiv und objektiv - Metapoetische Reflexionen. Zu Friedrich Schlegels Konzept der Transzendentalpoesie und ihrer literarischen Praxis bei Tieck, Hoffmann und Heine - Selbstreflexion als Konstituente der musikalischen Moderne? Überlegungen zu einem Forschungsprogramm - Musik, die ihre Unspielbarkeit reflektiert? Haydns vorletztes Quartett-Menuett als Diskurs über das Problem gemeinsamer Interpretation - Neutralisierung oder Potenzierung? Selbstreferentialität in musikalischer Lyrik - Selbstreferenz und Selbstreflexion in der Musik - Verlust und Überschuss. Gustav Mahlers kompositorische Reflexion der Moderne - Präsenz und Selbstreflexivität in der Neuen Musik - Komposition und Musikwissenschaft im Dialog: Le temps du miroir (2004). Ludger Brümmer im Gespräch mit Christoph von Blumröder und Marcus Erbe - Über die Musik der "Anderen" sprechen. Überlegungen zu einer selbstreflexiven Musikethnologie - Reflexive Musikethnologie jenseits des Spiegelkabinetts. Zum Andenken an Rüdiger Schumacher - "Denn ich ist ein anderer". Reflexionen über Subjekt und Objekt musikethnologischer Popularmusikforschung - Perspektiven einer Neuorientierung in der kognitiven Musikethnologie